Studie: Mobile Advertising wirkt

10. Dezember 2010 von Alex Dragon

Mobile Display Werbung ist für Werbetreibende eines der Trend-Themen des Jahres. Sichere  Erkenntnisse über die Wirkung mobiler Werbung waren bislang allerdings eher Mangelware. Die Mobile Advertising Spezialisten von YOC – haben sich dieses Themas nun angenommen und im Rahmen einer Studie das Surfverhalten der Nutzer und die Aufmerksamkeitsstärke mobiler Werbung untersucht. Um die Nähe zur Zielgruppe zu garantieren, wurde die Erhebung im mobilen Internet durchgeführt. Insgesamt nahmen 876 Personen an der Studie teil.

Unter den Nutzern genießt das mobile Internet eine breite Akzeptanz. 88 Prozent gehen mehrmals täglich ins Netz, ebenso viele haben sich schon einmal eine App installiert. 83 Prozent gaben an, mobile Werbung stark wahrzunehmen. Zu positiven Effekten kam es immer dann, wenn der Inhalt einer Anzeige als interessant empfunden, auf das Nutzerverhalten abgestimmt oder mit einem konkreten Mehrwert verbunden war. Als Beispiel für den letzten Fall nennt die YOC Group zum Beispiel eine Reduktion der Handykosten.

Zu den großen Trends im Mobile Advertising gehören Mobile Commerce und Location-basierte Service-Angebote. Weit über die Hälfte, nämlich 57 Prozent, der Studienteilnehmer hat über das Mobiltelefon schon einmal einen Einkauf getätigt. Dazu kommt die steigende Nutzung des mobilen Internets für finanzielle Transaktionen. So sagten 40 Prozent der befragten Nutzer aus, das Smartphone spiele bei Bezahlvorgängen und Bankgeschäften eine wichtige Rolle.

Weitere Ergebnisse der Studie finden sich hier

Alexander Dragon ist Leiter New Business bei gjuce und beschäftigt sich leidenschaftlich mit allen Bereichen rund um das Thema Mobile.

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10 Antworten zu “Studie: Mobile Advertising wirkt”

  1. gloria sagt:

    An sich eine coole Sache. Werde das glatt mal testen. Danke schon mal für das Script.

  2. mathias sagt:

    Es ist wirklich cool, wie man versucht den gläsernen Kunden (Werbung ohne Streuverluste) zu erreichen. Die Verordnungen/ Rechtssprechungen etc. zum Datenschutz zeigen ihre Wirkung, was o.a. Tools und Scripte beweisen. Manchmal glaube ich die Werber und die Datenschutzbeauftragten spielen Katz und Maus. Mal sehen, welche skurillen Urteile uns zukünftig erwarten.

  3. Sven sagt:

    Die breite Akzeptanz ist an sich ja auch kein Wunder. Während man früher im Zug/ Bus Musik hörte wird hingegen heute gesurft – oder eben bestellt. An sich auch kein Wunder, denn zuhause hat man dann mehr Freizeit und in der Regel sowieso keine Lust mehr sich an den PC zu setzen.

  4. Rene sagt:

    Mit der steigenden Verbreitung werbefinanzierter Apps sowie Smartphones wächst natürlich auch weiterhin der Spielraum für mobile Werbung. Auch ich werde mehr und mehr ins mobile Business einsteigen.

  5. Formica Parcel sagt:

    Wir machen fast nur online-werbung, da die Kosten durch die Reduzierung der Streuverluste wirklich gut investiert sind. So erreichen uns die Kunden direkt und müssen grundsätzlich den ersten Schritt machen. So ist es weiterhin positiv, dass der Kunde in der Regel weiß, was er möchte und somit den Beratungsaufwand für uns spürbar reduziert. Nachteil ist allerdings, dass die Preise durch diese Werbeform absolut transparent sind und sich zu dem wichtigsten verkaufsinstrument entwickeln.

  6. Mathias sagt:

    Wir machen sowohl online als auch offline, ein guter mrketing mix eben. das klappt ganz gut, da wir auch kunden gewinnen, die nicht unbedingt das internet nutzen.

  7. Steffi sagt:

    Der Vorteil bei mobile advertising ist, das man nur sehr wenig abgelengt wird und das die Werbung sehr individuell ist. Das reduziert die Streuverluste und deshalb ist diese Form der Werbung bestens geeignet und auch sehr günstig.

  8. Sven sagt:

    Bei mir liegt der Mobiletraffic schon um die 20% und es steigt sehr stark an. Guter Artikel. Danke.

  9. Tim sagt:

    Das coole an Mobile Advertising ist, dass diese Werbeform wenig stört und auch nicht als Marketing wahrgenommen wird. Und das soll ja die beste Werbung sein. Als Kunde stört mich die punktgenaue Werbung weniger, da mich die sonst stumpfe (und wirklich nicht interessante) Werbung dann nicht mehr erreicht. Ich bekomme nur noch Angebote über Produkte, die mich wirklich interessieren.

  10. Tim sagt:

    Ich kann den Aussagen uneingeschränkt zustimmen, auch wir sind mehr mobil online als mit dem klassischen pc. das einzige was echt ärgerlich ist, dass viele webmaster nicht in der Lage sind, die templates entsprechend anzupassen

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