Mobil Friendly Kennzeichnung nun auch in den deutschen SERPs

19. Dezember 2014 von Johann

Google hatte vor einigen Wochen angekündigt, eine Auszeichnung mobilfreundlicher Sites in den Google-Suchergebnissen vorzunehmen- siehe hierzu unseren Artikel zur Einführung der Label „Für Mobilgeräte“.

Nun macht Google ernst und zeichnet ab sofort mobil optimiere Webseiten in den SERPs aus.

Sofern die mobilen Kriterien wie beispielsweise die konforme Annotation von Desktop- und Mobile-Version bei einem URL-Konzept mit unterschiedlichen URLs oder die Vermeidung unüblicher Programmiersprachen für Mobilgeräte wie Flash und weitere Kriterien erfüllt sind, erfolgt die Auszeichnung mit dem grau hinterlegten Label “Für Mobilgeräte” in den SERPs.

Zusammengefasst ist die Kennzeichnung mobilfreundlicher Sites ein Indiz dafür, dass die CTR bei Sites mit der Kennzeichnung zunimmt und bei Sites ohne Kennzeichnung abnimmt.

 

Keyword: Vegane RezepteMobile Friendly SERPs 2

 

 

Mobilfreundlichkeit soll Rankingfaktor werden

19. November 2014 von Johann

Änderung der Auszeichnung mobilfreundlicher Sites in den Google-Suchergebnissen bereits angekündigt.

Google hat gestern im Webmaster-Blog angekündigt, für mobile Nutzung auf Smartphones optimierte Websites mit dem Label „Für Mobilegeräte“ in den Suchergebnissen der mobilen Google-Suche auszuzeichnen.

Die Auszeichnung wird laut Google in den kommenden Wochen global umgesetzt.
Ferner testet Google im Zuge dessen, ob die „mobilfreundlichkeit“ als Rankingsignal gewertet werden soll.

Die Auszeichnung mit dem Label „Für Mobilgeräte“ erfolgt, sobald der Googlebot folgende Kriterien erkennen kann:

  • Unübliche Programmiersprachen für Mobilgeräte wie Flash werden vermieden
  • Der redaktionelle Inhalt ist ohne Zoomen lesbar
  • Die Größe der Website wird automatisch an die jeweilige Mobile- Bildschirmgröße angepasst
  • Bedienbarkeit der Mobile-Website über Touch-Screens von Mobilegeräten
  • Die unlängst neu hinzugekommenen Features in den Google Webmastertools wie Smartphone Crawling Fehler sowie Mobile-Usability in Hinblick auf das Thema Mobile haben diese Entwicklung bereits angedeutet. Das Label „Für Mobilegeräte“ kann als weiteres Indiz gewertet werden, dass Google die bereits angedrohten Ranking-Abstrafungen über kurz oder lang in die Tat umsetzen wird.

    Gleichzeitig unterstreicht Google mit diesen Maßnahmen , wie wichtig es ist, nicht nur eine mobile Version seiner Website oder ein Responsive-Design als All-In-One Lösung zu besitzen, sondern auch regelmäßig zu überwachen, ob alle mobilspezifischen Anforderungen erfüllt sind- und wenn nicht, sofort die notwendigen Optimierungsmaßnahmen durchzuführen.

    Ein neuer Googlebot speziell für Smartphones

    24. Januar 2014 von Johann

    Bisher verwendet Google für das Crawling von Content für Feature-Phones und Smartphones unterschiedliche Crawler, die alle unter dem Decknamen „Google-Mobile“ zusammengefasst werden.

    Google fasst also unter dem ein und selben Namen unterschiedliche User-Agents zusammen, was Webmaster vor Probleme stellen kann:

    Wer auf seiner Website eigentlich das Crawling durch Feature-Phone-User-Agents verhindern möchte, verhindert oftmals versehentlich das Indexieren mit dem Smartphone User-Agent

    Neuer Googlebot für Smartphones
    Um der oben genannten Problematik entgegen zu wirken, gliedert Google den Smartphone User-Agent aus dem derzeitigen Googlebot-Mobile Crawler aus und führt in den kommenden 3 bis 4 Wochen einen separaten Googlebot für Smartphone User-Agents ein. Somit wird der „Googlebot-Mobile“ für Smartphones als User-Agent ausgemustert. Nach der Einführung wird sich der neue User-Agent für Smartphones als „Googlebot“ ausweisen.

    Derzeitige User-Agent für Smartphones „Googlebot-Mobile“:
    Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 6_0 like Mac OS X) AppleWebKit/536.26 (KHTML, like Gecko) Version/6.0 Mobile/10A5376e Safari/8536.25 (compatible; Googlebot-Mobile/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

    Googlebot-User-Agent für Smartphones:
    Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 6_0 like Mac OS X) AppleWebKit/536.26 (KHTML, like Gecko) Version/6.0 Mobile/10A5376e Safari/8536.25 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

    Der Googlebot-Mobile Crawler wird sich nach der Ausgliederung weiterhin auf Feature-Phone-Geräte beziehen. Dabei sind folgende User-Agents von Interesse:

    • SAMSUNG-SGH-E250/1.0 Profile/MIDP-2.0 Configuration/CLDC-1.1 UP.Browser/6.2.3.3.c.1.101 (GUI) MMP/2.0 (compatible; Googlebot-Mobile/2.1; +http://www.google.com/bot.html)
    • DoCoMo/2.0 N905i(c100;TB;W24H16) (compatible; Googlebot-Mobile/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

    Smartphone Crawling Fehler werden in den Google Webmaster Tools ausgewiesen

    04. Dezember 2013 von Johann

    Viele für Smartphones optimierte Webseiten sind noch immer nicht entsprechend der Google Guidelines konfiguriert und weisen die in diesem Zusammenhang typischen Fehlkonfigurationen aus. Hierbei handelt es sich besonders um  404 Fehler, Soft 404 Fehler und Faulty-Redirects. Was es damit auf sich hat und wieso sich diese Fehler negativ auf das Ranking auswirken können, haben wir bereits hier beleuchtet.

    Nun gibt es endlich auch in den Google Webmaster Tools Hilfestellungen um diese Fehler zu identifizieren und abzustellen.

    Wie heute im Google Webmaster Blog von Google berichtet wurde, werden von nun an mobile Crawling-Fehler in den Google Webmaster-Tools separat ausgewiesen. Durch dieses neue Feature gibt Google einen transparenten Überblick über die Crawling-Fehler, die speziell mit dem Googbot für Smartphones identifiziert wurden. Hierfür wurden die bestehenden Tabs um einen eigens für Smartphone-Fehler eingerichteten Tab ergänzt.

    (Quelle: Google Webmaster Central Blog)

    (Quelle: Google Webmaster Central Blog)

     

    Folgende Fehler werden nun im Tab „Smartphone“ angezeigt:

    • Server Fehler: Ein Server-Fehler besteht, wenn der Googlebot während des Crawlen einer Seite einen HTTP Error Status-Code erhält.
    • 404 Fehler und Soft 404 Fehler: Eine Seite kann dem Googlebot einen „not found“ Hinweis entweder über den HTTP 404 Status-Code übermitteln oder wenn die Seite als Soft 404 Fehler enttarnt wurde.
    • Faulty Redirects: Eine fehlerhafte Weiterleitung (=Faulty Redirect) liegt dann vor, wenn Nutzer von einer Unterseite der Desktopseite auf eine nicht passende Unterseite der für Smartphones optimierten Mobile-Website weitergeleitet werden. Ein typisches Beispiel ist, wenn Smartphone-Nutzer von allen Unterseiten der Desktop-Website auf die Startseite der Mobile-Website weitergeleitet werden.
    • Blocked URLs: Die mobile robots.txt der Webseite verbietet explizit das crawlen durch den mobilen Googlebot.

    Mit dieser Meldung bestärkt Google nochmals, wie enorm wichtig es ist, nicht nur eine mobile Version seiner Website zu besitzen, sondern die Nutzer von der Desktop Webseite  zur jeweils korrespondierenden mobil optimierten Detailseite weiter zu leiten. Die Erweiterung um die neuen mobil spezifischen Informationen in den Webmaster Tools kann sicher als Indiz gewertet werden, dass Google die bereits angedrohten Ranking-Abstrafungen falsch konfigurierter Mobile-Webseiten über kurz oder lang in die Tat umsetzen wird.

    Massenhaftes Auftauchen von mobilen URLs in der mobilen Suche

    17. September 2013 von Johann

    Google hatte bereits am 15. Dezember 2011 im Google Webmaster Central Blog die Einführung des Smartphone Googlebot-Mobile verkündet. Mit diesem Bot sollen mobil optimierte Webseiten nicht nur gecrawlt, sondern auch die Redirects von der Desktop-auf die Mobile-Site geprüft werden. In diesem Zuge kündigte Google gleichzeitig das neue Feature „Skip Redirect für Smartphone-Optimizied Pages“ an.

    Was macht das Feature?

    Wie wir hier schon berichteten, überprüft Google, ob auf einer Desktop-URL mobile User-Agents erkannt und diese auf die entsprechende mobil optimierte Webseite regelkonform weitergeleitet werden. Wenn ein Webmaster diese Weiterleitung Google- konform realisiert hat, wird einem Smartphone-Nutzer in den mobilen Google-Suchergebnissen nicht mehr die Desktop-Seite als Ergebnis angezeigt, sondern die mobil korrespondierende Webseite. Außerdem wird der Redirect übersprungen und direkt auf die mobile Webseite weitergeleitet, womit die Verbesserung der Seitenaufbauzeit einhergeht.

    Einführungsphase

    Nach der Ankündigung konnten wir am 19. Dezember 2011 erstmalig die direkte Aussteuerung der mobilen URL in den Suchergebnissen erkennen.

    Mobile SERP in the wild

    Danach konnten wir keine nennenswerte Häufung dieses Features in den mobilen SERPs feststellen.

    Status-Quo 2013

    Seit der zweiten September-Woche beobachten wir verstärkt, dass Google bei zahlreichen Webseiten direkt die mobilen URLs aussteuert.

    Bei einer Brand-Suchanfrage listet Google beispielsweise nicht nur die mobile Startseite, sondern größtenteils auch die mobilen Site-Links.

     

    m.focus.de

    Beispiel m.focus.de

    mobile.chefkoch.de

    Beipsiel mobile.chefkoch.de

     

    Des Weiteren werden auch bei gezielten Keyword-Suchanfragen vermehrt direkt die mobilen Unterseiten ausgesteuert.

     

    mobil.dasoertliche.de

    Beispiel mobil.dasoertliche.de

    m.focus.de syrien

    Beipsiel m.focus.de

     

     

    Wir werden die Veränderung in den Smartphone-SERPs weiter verstärkt unter die Lupe nehmen und in Kürze über neue Erkenntnisse berichten.

    Hinweis: Alle oben genannten Beispiele wurden mit den User-Agents  iPhone 5 und Samsung Galaxy S4 beobachtet.

    Google droht mit schlechtem Ranking für falsch konfigurierte Mobile-Websites

    08. Juli 2013 von Johann

    Google hat am 11. Juni 2013 im Google Webmaster Central Blog einen Artikel über die Änderungen im Ranking der Smartphone-Suchergebnisse veröffentlicht. In dem Artikel konkretisiert Google erstmals Fehler bei mobilen Webseiten, die zukünftig in das Ranking mit einfließen werden und somit zwingend zu beachten sind, damit keine Rankingverluste drohen.

    Wir haben uns daher die Mühe gemacht, den englischen Artikel ins Deutsche zu übersetzen und die Meldung zum Anlass genommen anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zu verdeutlichen sowie Best-Cases aufzuzeigen, wie diese Fehler erfolgreich umgangen werden.

    Des Weiteren haben wir eine Analyse von 91 E-Commerce Seiten durchgeführt und dabei untersucht, ob diese über einen mobile Webshop verfügen, über welches URL-Konzept die Mobile-Webshops ausgeliefert werden und geprüft, ob Startseiten-Redircets und Produkt-Seiten-Redirects richtig konfiguriert sind. Basis für die Auswahl der untersuchten Seiten ist das „Top Shopping-Portale und Online-Shops 2012-Poster“ von iBusiness.

    Diese Erhebung hat gezeigt, dass 36,3% der untersuchten E-Commerce Seiten einen Mobile-Shop besitzen. Von den Mobile-Shops werden 67%  über eine Mobile-Subdomain, 1,1% über eine Mobile-Directory und 4,4% auf der selben URL wie die Desktop-Version ausgeliefert. Hingegen verwenden nur 1,1% ein Responsive-Design, obwohl dies von Google explizit als Best-Case empfohlen wird.

    Auch die Untersuchung der Mobile-Redirects hat folgendes zu Tage geführt: 6% haben auf der Startseite keine Weiterleitung eingerichtet und ganze 25% besitzen überhaupt keine Detail-Seiten-Weiterleitung. Hierdurch erfüllen viele Brands nicht die Erwartungshaltung der Nutzer und riskieren gleichzeitig zukünftige Rankingeinbußen.

    Übersetzungen aus dem Google Originaltexte sind im folgendem zur Abgrenzung zu unseren Anmerkungen und Beispielen in einem Zitat-Boxen hinterlegt.

     

    Änderungen im Ranking der Smartphone Suchergebnisse

    Smartphone-Nutzer machen einen signifikanten und schnell wachsenden Teil der Internet-Nutzer aus und wir bei Google wollen, dass auch dieser Nutzergruppe alle Möglichkeiten des Webs zur Verfügung stehen.

    Als Teil unserer Bestrebungen, das mobile Web zu verbessern, haben wir hierzu unsere Empfehlungen und ein Liste der häufigsten Konfigurationsfehler in diesem Zusammenhang veröffentlicht.

    Wer diese Fehler vermeidet, eröffnet seinen Smartphone-Nutzern den vollen Zugang zur eigenen Website und hilft Suchmaschinennutzern schneller zu finden, wonach Sie suchen.

    Um die Nutzerfreundlichkeit der Suche für Smartphone-Nutzer zu verbessern und die bestehenden Unzulänglichkeiten auszuräumen, planen wir in naher Zukunft mehrere Ranking-Veränderungen zu veröffentlichen, welche Websites betreffen werden, die nicht korrekt für Smartphone-User konfiguriert sind.

    Wir möchten hier noch einmal aufzeigen, wie sich die zwei häufigsten Fehler beheben lassen.

    I. Fehlerhafte Weiterleitungen (Faulty Redirects)

    Einige Websites nutzen separate URLs, um Desktop- und Smartphone-Nutzer zu bedienen. Eine fehlerhafte Weiterleitung liegt dann vor, wenn Nutzer von einer Unterseite der Desktopseite auf eine nicht passende Unterseite der für Smartphones optimierten Mobile-Website weitergeleitet werden. Ein typisches Beispiel ist, wenn Smartphone-Nutzer von allen Unterseiten der Desktop-Website auf die Startseite der Mobile-Website weitergeleitet werden.

     

    Faulty-Redirect am Beispiel roller.de

    faulty redirect roller.de

    Faulty Redirects


    Diese Art der Weiterleitung behindert die zielgerichtete Nutzung der Website-Besucher und kann dazu führen, dass diese die Website nicht mehr verwenden und sich lieber anderweitig umschauen. Selbst wenn die User die Website weiterhin nutzen, erzeugen fehlerhafte Weiterleitungen mehr Aufwand für den Nutzer, was bei einer langsamen mobilen Internetverbindung besonders ärgerlich ist. Diese fehlerhaften Weiterleitungen frustrieren die Nutzer, egal ob sie gerade nach einer Website, einem Video oder etwas anderem Suchen: Unsere Ranking-Anpassungen werden daher viele verschiedene Sucharten betreffen.

    Dabei ist es ganz einfach, fehlerhafte Weiterleitungen zu vermeiden: Smartphone-Nutzer müssen nur von der Desktop-Website zur korrespondieren Unterseite der Mobile-Website weitergeleitet werden. Falls diese Inhalte nicht auf der Mobile-Website vorhanden sind, sollten lieber die Inhalte der Desktop-Website angezeigt werden, statt auf eine irrelevante Unterseite der Mobile-Website weiterzuleiten.

     

    Richtige Redirects am Beispiel baur.de

    Die Lösung, um ein Faulty-Redirect zu vermeiden, ist die exakte Weiterleitung auf die mobile URL der angefragte Unterseite. Wird beispielsweise nach dem Produkt „Fossil Armband Herren Baur“, das bei baur.de im Sortiment geführt wird, innerhalb der Google-Suche gesucht,  wird eine entsprechende Unterseite von baur.de gelistet. Klickt der Nutzer auf das entsprechende Suchergebnis, wird dieser auf die entsprechende mobile Unterseite weitergeleitet. Diese exakte Weiterleitung entspricht der Erwartungshaltung der Nutzer und erfüllt die Anforderungen von Google.

    Richtige Redirects baur.de


    Wir haben weitere Tipps für richtige Redirects und wir raten, unsere Empfehlungen für die  Verwendung verschiedener URLs für die Desktop-Website und Mobile-Website zu beherzigen.

     

     II. Smartphone-spezifische Felermeldungen

    Einige Websites zeigen Desktop-Nutzern auf einer bestimmten URL Inhalte an, während Smartphone-Nutzer auf derselben URL eine Fehlerseite erhalten. Es gibt viele Szenarien, in denen wir Smartphone-spezifische Fehlermeldungen beobachten. Typische Beispiele und unsere Empfehlungen hierzu sind:

    • Wenn Nutzer ihre Desktop-Website mit einem Smartphone besuchen und es besteht eine inhaltlich entsprechende Unterseite, die mobil-optimiert ist, sollten die Nutzer dorthin weitergeleitet werden und nicht eine 404- oder Soft-404-Seite erhalten.
    • Stellen Sie sicher, dass die mobil-optimierte Seite selbst keine Fehlerseite ist. Wenn der Inhalte nicht in einer mobil-optimierten Version vorliegt, liefern Sie die Desktop-Website aus. Dem Nutzer die von ihm gesuchten Inhalte anzuzeigen ist eine viel bessere Option als ihm eine Fehlerseite anzuzeigen.

     

    Fehlerseiten-Auslieferung am Beispiel von zalando.de

    In dem folgenden Beispiel von zalando.de existiert keine mobil korrespondierende Unterseite zu dem Produkt „Skihandschuhe“. Jedoch leitet Zalando den Suchenden nicht direkt auf die passende Desktop-Unterseite, sondern vorher auf eine mobile Zwischenseite. Auf dieser Zwischenseite bietet Zalando den Suchenden zwei Auswahlmöglichkeiten: Zur Standard Webseite oder Abbrechen.

    Bei der Auswahlmöglichkeit „Zur Standard Webseite“, werden die Nutzer auf die entsprechende Desktop-Unterseite und bei der Auswahlmöglichkeit „Abbrechen“  auf die Mobile-Startseite weitergeleitet.

     

    fehlerseite zalando

    Betrachtet man den von Google genannten Punkt bezüglich der Ausgabe von „Fehlerseiten“ (s.o.), so ist die Zwischenseite von Zalando im engeren Sinne als Fehlerseite zu deklarieren. Dies ist dadurch begründet, dass unter der mobilen URL nicht der korrespondierende Inhalt ausgegeben wird und dadurch eine zielgerichtete Nutzung der Webseite verhindert wird.

     

    Lösung von Fehlerseiten am Beispiel von Zalando

    Da Zalando keine korrespondierende mobil optimierte Unterseite besitzt, ist es für Zalando empfehlenswert, um Google konform zu handeln und dem Nutzer eine zielgerichtete Nutzung zu ermöglichen, die Desktop-Seite auszuliefern.

    lösung fehlerseite zalando

     

    • Falsche Behandlung des Googlebot-Mobile: Ein typischer Fehler ist, den Googlebot-Mobile für Smartphones fälschlicherweise auf die Website weiterzuleiten, die für Feature Phones (einfache Handys ohne vollwertigen Webbrowser) optimiert ist, welche den Googlebot-Mobile für Smartphones wiederum auf die Desktop-Website weiterleitet. Hierdurch entsteht eine endlose Weiterleitungsschleife, die wir (Google) als Fehler betrachten.
    • Dieser Fehler lässt sich einfach vermeiden: Alle Googlebot-Mobile User-Agents geben sich als konkrete Smartphones aus und diese Googlebot User-Agents sollten genau wie diese Smartphones behandelt werden. So gibt sich der Googlebot-Mobile für Smartphones derzeit als iPhone aus und sollte mit demselben Ergebnis bedient werden, wie es ein iPhone-Nutzer erhalten würde.
    • Videos, die sich auf Smartphones nicht abspielen lassen: Viele Websites binden Videos so ein, dass diese gut auf Desktop-Computern funktionieren, jedoch auf Smartphones nicht abzuspielen sind. Wenn zum Beispiel Inhalte zur Darstellung Adobe Flash benötigen, funktionieren diese nicht auf iPhones und Geräten mit Android der Version 4.1 und höher.

    Auch wenn wir (Google)  hier nur zwei Arten von Fehlern aufgezeigt haben, ist wichtig, dass  Webmaster darauf achten, alle typischen Fehlkonfigurationen von Smartphone-Websites zu vermeiden. Versuchen Sie, Ihre Website und die darin eingebundenen Videos mit möglichst vielen verschiedenen Smartphones und mobilen Betriebssystem – oder passenden Emulatoren – zu testen. Diese Praxis wird das mobile Web verbessern, Ihre Nutzer zufrieden stellen und Suchmaschinennutzer in die Lage versetzten, Ihre Inhalte vollumfänglich zu nutzen.

     

     

    Googles Erweiterte Kampagnen verschlechtern Mobile-Targeting

    26. Februar 2013 von Johann

    Schon seit einiger Zeit stehen die neuen „Erweiterten Kampagnen“ in Google AdWords Werbetreibenden zur Verfügung. Mit diesen „Erweiterten Kampagnen“ lässt Google Mobile- und Desktop-Kampagnen zukünftig verschmelzen. Konnten Werbetreibende bisher entscheiden, ob sie die neuen erweiterten Kampagnen nutzen oder die bisherigen Kampagnen-Optionen verwenden, wird Google ab Juni 2013 einen harten Cut machen: Mit diesem Datum verschwinden die bisherigen Kampagnen-Optionen völlig und es besteht nur noch die Möglichkeit, die „Erweiterten Kampagnen“ zu nutzen. Doch was ändert sich genau?

    Status Quo: Die derzeitigen Kampagneneinstellungen

    Wird derzeit eine neue Kampagne in Google AdWords erstellt, dann besteht zugleich die Möglichkeit, diese exakt auf unterschiedliche Gerätetypen (Modell und Hersteller) sowie verschiedene Betriebssysteme auszurichten und somit festzulegen, ob Anzeigen Online oder Mobile ausgeliefert werden. Diese Targeting-Möglichkeit bildet die Grundlage zur effizienten Steuerung der Kampagne in Hinblick auf die relevante Zielgruppe und vor allem innerhalb einer Mobile-Kampagne beliebige Gebote auf Keyword-Ebene festzulegen.

    Google AdWords Targeting Optionen

    Die bisherigen Targeting-Optionen

    Die Erweiterten Kampagnen

    Zukünftig wird dieses gezielte Geräte-Targeting bei den erweiterten Kampagnen nicht mehr möglich sein. Zumindest dann nicht, wenn der Werbetreibende seine Anzeige in der Search schalten möchte. Die erweiterten mobilen Ausrichtungsoptionen auf bestimmte Gerätetypen bestehen zukünftig nur noch, wenn man die Anzeigen im Display-Netzwerk schaltet. Dies bedeutet, dass die Änderungen eine Verschmelzung von mobilen und Desktop Kampagnen herbeiführen.

    Google begründet diese Zusammenführung der Anzeigen mit einer verbesserten Usability für den Campain-Manager – die Targeting-Optionen der Mobile Advertising Kampagnen sollen übersichtlicher werden. Ob damit die Usability für den Endnutzer steigen wird, hängt davon ab, ob der Werbetreibende den mobilen Nutzer nach Klick auf die Anzeige auf eine mobil optimierte Landingpage weiterleitet.

    Keine Keyword-individuelle Gebote mehr möglich

    Das größte Problem besteht darin, dass spezielle Gebote für mobil relevante Keywords auf Keyword-Ebene nicht mehr abgegeben werden können. Die Gebote werden zukünftig „global“ auf Kampagnen-Ebene abgegeben. Die maximal Gebote für die Auslieferung von Anzeigen auf mobile Geräte werden ausschließlich über einen Kampagnen bezogenen Faktor auf das Standartgebot für die Desktop-Auslieferung festgelegt. Das bedeutet, dass das maximale Gebot für die mobile Auslieferung zum Beispiel doppelt oder halb so hoch wie das jeweilige Standartgebot für die Auslieferung der Desktop-Anzeige gewählt werden kann.

    Gebotsanpassung auf Kampagnen-Ebene

    Gebotsanpassung auf Kampagnen-Ebene


    Zusammenfassung und Ausblick

    Die grundlegende und zugleich extreme Änderung stellt die Entfernung der Ausrichtung auf bestimmte Gerätetypen bei Kampagnen mit Suchanzeigen, dar. Wie zuvor schon erwähnt, verbessert sich dadurch laut Google die Usability. Allerdings nimmt Google gleichzeitig seinen Werbetreibenden die Möglichkeit, spezielle Kampagnen, die ausschließlich für mobile Gerätetypen konzipiert sind, gezielt und vor allem ohne Streuverluste auszusteuern.

    Zudem gewinnt hierdurch auch die Thematik der User-Agent Erkennung und die damit zusammenhängende saubere Weiterleitung des User-Agents auf die entsprechende Seite immer mehr an Bedeutung. Konnten die Werbetreibende bisher in den speziellen Mobile-Kampagnen die mobilen Ziel-URLs definieren, müssen sie zukünftig selbst dafür sorgen, dass die mobilen Nutzer zuerst erkannt und dann auf die spezielle mobile Unterseite weitergeleitet werden.

    Google news_keywords Metatag für WordPress

    24. September 2012 von Pelle Boese

    Google hat kürzlich ein nettes, kleines Feature eingeführt, mit dem es möglich ist, für Artikel, die bei Google News gelistet werden, gesondert Keywords / Tags zu vergeben. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn in der Überschrift nicht alle relevanten Keywords auftauchen. Wie stark Google diese Keywords wertet, wird natürlich nicht verraten. Jedoch dürfte es nicht schaden, sie zu nutzen.

    Wir haben ein kleines PHP/HTML-Snippet gebaut, das man einfach in header.php des genutzten Themes einfügen kann, um die Tags des Artikels auch gleichzeitig in das neue Metatag “news_keywords” einzubetten. Um Overhead zu vermeiden, haben wir dabei auf ein vollständiges Plugin verzichtet. Es sind 7 kleine Zeilen, die dort wo sie eingefügt werden, das Metatag mit allen vorhandenen Tags des Artikels ausgeben, sofern vorhanden. Wer Interesse hat, bezahlt einfach mit einem Tweet oder via Facebook:

    Google zu Mobile SEO

    08. Juni 2012 von Pelle Boese

    Es wurde ja auch mal Zeit, dass Google sich offiziell zum Thema Mobile SEO und insbesondere der großen Frage der Auslieferung der Inhalte äußert. Soll ich alles unter derselben Domain ausliefern, Responsive-Design nutzen, oder meine mobilen Inhalte auf einer Subdomain hosten? In der Anleitung für Web-Entwickler wird geklärt, welche Lösung Google bevorzugt und wie man diese und zwei weitere Lösungen korrekt implementiert. Diese möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

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    [English] Intel AppUp(TM) Encapsulator 2.0, XMLHttpRequests & CORS

    04. Juni 2012 von Rene Hennig

    This article assumes knowledge of JavaScript, jQuery, and Intel AppUp (TM) Encapsulator.


    Intel AppUpThe new encapsulator version brings many new HTML5 and CSS3 features. There are some good reasons to upgrade an existing app from encapsulator version 1.0 to 2.0. Unfortunately, not without pitfalls.

    "[English] Intel AppUp(TM) Encapsulator 2.0, XMLHttpRequests & CORS" weiterlesen »